Bewegung in einer dynamischen Welt heißt: jederzeit reagieren können – auch auf seltene, kritische Situationen. Weil solche Fälle kaum real zu testen sind, entwickeln wir in CONTROL kostengünstige, verlässliche Nachweisverfahren. Gemeinsam schaffen wir praxistaugliche Werkzeuge, Modelle und Architekturen, die hochautomatisiertes Fahren auf Straße und Schiene sicherer machen.
Prof. Dr.-Ing. Michael Buchholz

Universität Ulm

CONTROL schafft Vertrauen 

Qualität sichern, Mobilitätssysteme verstehen.

Erfahren Sie, wie das Forschungsprojekt Unsicherheiten beherrschbar macht und Innovationen im Mobilitätssektor beschleunigt.

► Hochautomatisierte Systeme im Verkehr müssen in offenen, dynamischen Umgebungen auf eine Vielzahl möglicher Situationen sicher reagieren können, auch auf seltene und unvorhersehbare Ereignisse. Bisherige Verfahren stoßen gerade in komplexen, wenig berechenbaren Betriebsbereichen an ihre Grenzen.

► Das Forschungsprojekt CONTROL adressiert diese Herausforderung domänenübergreifend und zukunftsweisend, für den Automobil-, Nutzfahrzeug- und Schienenbereich. Im Straßenverkehr stehen Situationen wie plötzlich auftauchende Fußgänger an unübersichtlichen Stellen, unerwartete Baustellen, fehlerhafte oder widersprüchliche Verkehrssignale, extreme Wetterlagen mit Sensorbeeinträchtigung oder technische Störungen im Fahrzeug im Vordergrund. Diese Szenarien sind aktuell kaum systematisch abgesichert. Im Bahnbereich kommen weitere Herausforderungen hinzu, zum Beispiel Personen oder Hindernisse auf dem Gleis.

► Hochautomatisierte Systeme müssen solche sicherheitskritischen Situationen zuverlässig erkennen und bewerten. CONTROL entwickelt dafür einen branchenübergreifenden, systemischen Ansatz. Das Projekt fokussiert auf das hochautomatisierte Fahrzeug in Form von Pkw, Lkw, Bus und Bahn als Gesamtsystem zur Bewertung und Beherrschung von Unsicherheiten.

CONTROL schafft Vertrauen 

Qualität sichern, Mobilitätssysteme verstehen.
Erfahren Sie, wie das Forschungsprojekt Unsicherheiten beherrschbar macht und Innovationen im Mobilitätssektor beschleunigt.

► Hochautomatisierte Systeme im Verkehr müssen in offenen, dynamischen Umgebungen auf eine Vielzahl möglicher Situationen sicher reagieren können, auch auf seltene und unvorhersehbare Ereignisse. Bisherige Verfahren stoßen gerade in komplexen, wenig berechenbaren Betriebsbereichen an ihre Grenzen.

► Das Forschungsprojekt CONTROL adressiert diese Herausforderung domänenübergreifend und zukunftsweisend, für den Automobil-, Nutzfahrzeug- und Schienenbereich. Im Straßenverkehr stehen Situationen wie plötzlich auftauchende Fußgänger an unübersichtlichen Stellen, unerwartete Baustellen, fehlerhafte oder widersprüchliche Verkehrssignale, extreme Wetterlagen mit Sensorbeeinträchtigung oder technische Störungen im Fahrzeug im Vordergrund. Diese Szenarien sind aktuell kaum systematisch abgesichert. Im Bahnbereich kommen weitere Herausforderungen hinzu, zum Beispiel Personen oder Hindernisse auf dem Gleis.

► Hochautomatisierte Systeme müssen solche sicherheitskritischen Situationen zuverlässig erkennen und bewerten. CONTROL entwickelt dafür einen branchenübergreifenden, systemischen Ansatz. Das Projekt fokussiert auf das hochautomatisierte Fahrzeug in Form von Pkw, Lkw, Bus und Bahn als Gesamtsystem zur Bewertung und Beherrschung von Unsicherheiten.

Systemansatz von CONTROL

Systemansatz von CONTROL

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CONTROL Teilprojekte (TP)

TP1

QUALITÄTSMETRIKEN UND QUALITÄTSGARANTIEN, entwickelt die Grundlagen für sichere Wahrnehmungsketten.

Es modelliert, wie Unsicherheiten entstehen und sich entlang der Sensor- und Datenverarbeitungskette ausbreiten. Es entwickelt Methoden zur Kausalmodellierung, definiert Qualitätsmetriken zur Quantifizierung und erarbeitet probabilistische Qualitätsgarantien.

TP2

Präzise SENSORMODELLE für Straße und Schiene, die Unsicherheiten systematisch erfassen und quantifizieren werden entwickelt.

Sowohl in der Entwicklung als auch zur Laufzeit. Umweltfaktoren wie Wetter oder Störeffekte werden integriert. Verfahren zur Echtzeitbewertung der Sensordaten sorgen für adaptive, vertrauenswürdige Sensorfusion. Validierungen mit Messdaten und Simulationen sichern die Praxistauglichkeit.

TP3

SENSORFUSIONS MODELLE, die Unsicherheiten entlang der gesamten Perzeptionskette erfassen werden entwickelt.

Sie quantifizieren und bewerten während der Laufzeit. Ziel ist es, die Fusionsgüte kontinuierlich zu überwachen, Abweichungen zu erkennen und adaptive, modular verschaltbare Fusionsbausteine bereitzustellen. So wird die Integrität der Perzeptionskette gesichert und die Basis für Upgrades und neue Sensoren geschaffen.

TP4

Eine ADAPTIVE PERZEPTIONSKETTE wird entwickelt, die Unsicherheiten erkennt und darauf reagiert.

Kern ist ein Smartes Abstraktionsmodell, das die Unsicherheitspropagation modelliert und zur Laufzeit optimale Konfigurationen wählt. TP4 integriert Sensor- und Fusionsmodelle in physisch-virtuellen Simulationen. Es definiert außerdem Schnittstellen und Validierungsumgebungen für Open- und Closed-Loop-Tests für nachweisbar sichere adaptive Systeme.

TP5

METHODEN, WERKZEUGE UND PROZESSE ZUR NACHWEISFÜHRUNG für die Nachweisführung unter Unsicherheit werden entwickelt.

Kern ist ein durchgängiges Risikomanagement über den gesamten Lebenszyklus, ergänzt durch Risikoakzeptanzkriterien und ein V&V-Konzept für Fahrzeug und Perzeptionskette. TP5 operationalisiert diese Konzepte mit simulativen Werkzeugen und sorgt für die Nachverfolgbarkeit zwischen Sicherheitsargumentation und Evidenz.

TP6

Ein DOMÄNENÜBERGREIFENDES Framework für SICHERHEITS-ARGUMENTATION im Straßen- und Schienenverkehr wird entwickelt.

Es harmonisiert bestehende Ansätze und adressiert die Glaubwürdigkeit virtueller V&V sowie lebenszyklusbegleitende Argumentationen. Es stellt Werkzeugunterstützung bereit und sichert Praxistransfer durch Referenzbeispiele und MVP-Demonstratoren, um skalierbare, nachvollziehbare Sicherheitsnachweise über den gesamten Lebenszyklus zu ermöglichen.

Zahlen & Fakten

Konsortial­leitung

Dr. Cornel Klein
(Siemens)
Dr. Sanwardhini Pantawane
(Valeo)

Konsortium

24 Partner: OEMs, Zulieferer für den Straßen- und Schienenbereich, Technologiepartner, Forschungseinrichtungen

Laufzeit

36 Monate
1. Oktober 2025 – 30. September 2028

Projekt­budget

29 Mio. €

Förder­volumen

15,6 Mio. €

Zahlen & Fakten

Konsortial­leitung

Dr. Cornel Klein | Siemens
Dr. Sanwardhini Pantawane | Valeo

Konsortium

24 Partner: OEMs, Zulieferer für den Straßen- und Schienenbereich, Technologiepartner, Forschungseinrichtungen

Laufzeit

36 Monate
1. Oktober 2025 – 30. September 2028

Projekt­budget

29 Mio. €

Förder­volumen

15,6 Mio. €

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